Bachs Goldberg-Variationen

12.05.2018 (19:00)

Bachs Goldbergvariationen in der Pauluskirche

Es sind nicht wenige Superlative, die für die 1741 entstandenen "Goldberg-Variationen" gelten: Zunächst handelt es sich um Johann Sebastian Bachs einziges Variationswerk - bis dahin war ihm solche Arbeit der gleichbleibenden Harmonie wegen zu reizlos erschienen. Auf Betreiben des Grafen Keyserlinck jedoch hatte er für dessen Hauscembalisten Joh. Gottlieb Goldberg 30 Variationen geschrieben, mit denen der Graf in seinen schlaflosen Nächten aufgeheitert werden wollte. Das fertige Werk nannte Bach tiefstapend "Clavier-Übung". Sein Honorar war mit hunder Louisdór das höchste, das er je erhalten hatte.

Die heute so genannten Goldberg-Variationen sind nicht nur das längste, sondern auch das komplizierteste Variationswerk des Barock - zudem das einzige, das zu Bachs Lebzeiten im Durck erschien. Der Erfolg war beachtlich, denn bereits  1745 war die Edition vergriffen.

Am Samstag, 12. Mai ist in der der Pauluskirche dieses ebenso virtuose wie geniale Meisterwerk polyphoner Kompositionskunst zu hören. Albrecht Schmid, Kirchenmusikdirektor aus Ulm, spielt auf seinem zweimanualigen Cembalo, einer Kope des Instruments von Blanchet aus dem Jahr 1742.

Der Eitnritt ist frei - am Ausgang wird um großzügige Spendenn gebeten.

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